1. Gegenstand der Behandlung

Die Praxis für Körpertherapie & Massage erbringt Leistungen im Rahmen der
Heilpraktikertätigkeit (Psychotherapie).

Die Behandlung kann – je nach individuellem Anliegen – insbesondere folgende Verfahren
umfassen:

– Körpertherapie
– körperorientierte Traumaarbeit (z. B. Somatic Experiencing)
– EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
– biodynamische Körperarbeit
– therapeutische Massagen (sofern indiziert)
– begleitende Gespräche

Die Auswahl der Methoden erfolgt individuell und in Abstimmung mit dem/der Klient/in.

2. Behandlungsziel und Charakter

Die Behandlung dient der Unterstützung körperlicher und psychischer Regulationsprozesse sowie
der Aktivierung von Selbstregulationskräften.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass:

– keine Erfolgsgarantie gegeben werden kann
– der Verlauf individuell unterschiedlich ist
– die Behandlung die aktive Mitwirkung des/der Klient/in voraussetzt

3. Mögliche Reaktionen auf die Behandlung

Im Verlauf der Behandlung können vorübergehend körperliche oder psychische und vegetativen
Reaktionen auftreten.

Dazu zählen insbesondere

– Müdigkeit oder Erschöpfung
– innere Unruhe
– verändertes Schlafverhalten
– emotionale Reaktionen (z. B. Sensibilität, Traurigkeit, Reizbarkeit)
– Kreislaufreaktionen
– verstärkte Wahrnehmung von Körperempfindungen
- Schnupfen, Heiserkeit, Fieber, Erkältungsempfindungen, Muskelschmerzen etc.

Diese Reaktionen sind in der Regel vorübergehend und Ausdruck von Regulationsprozessen.

4. Aufklärung

Die Klientin/der Klient wird darüber informiert, dass:

– es sich um eine Heilbehandlung im Sinne des Heilpraktikergesetzes handelt
– die Behandlung ärztliche oder psychotherapeutische Maßnahmen ergänzen kann, aber nicht
zwingend ersetzt
– bei bestehenden oder unklaren Beschwerden eine ärztliche Abklärung sinnvoll sein kann

5. Mitwirkungspflicht

Die Klientin/der Klient ist verpflichtet, alle für die Behandlung relevanten Informationen vollständig
und wahrheitsgemäß mitzuteilen, insbesondere:

– körperliche Erkrankungen und deren organische Abklärung der Ursachen
– psychische Diagnosen oder Belastungen
– laufende Therapien
– Medikamenteneinnahme

Änderungen im Gesundheitszustand sind unverzüglich mitzuteilen.

6. Kontraindikationen

Bei bestimmten körperlichen oder psychischen Zuständen kann eine Behandlung eingeschränkt
oder nicht angezeigt sein.

Die Praxis behält sich vor, eine Behandlung im Einzelfall abzulehnen oder anzupassen.

7. Terminvereinbarung und Ausfallregelung

Vereinbarte Termine sind verbindlich.

– kostenfreie Absage bis 48 Stunden vor dem Termin
– Montagstermine: Absage bis Freitag, 10:00 Uhr

Bei späterer Absage oder Nichterscheinen (auch auf Grund von Krankheit) wird das vereinbarte
Honorar gemäß § 615 BGB in voller Höhe berechnet.

Bei verspäteter Ankunft kann sich die Behandlungszeit entsprechend verkürzen.
Die selbe Vereinbarung gilt auch für Online Sitzungen.

8. Honorar und Zahlungsbedingungen

Die Behandlung erfolgt auf privater Basis.

– Zahlung erfolgt unmittelbar nach der Sitzung per Paypal oder per Überweisung
– Rechnungsstellung erfolgt gemäß vereinbartem Honorar

Die Leistungen sind gemäß § 4 Nr. 14 UStG von der Umsatzsteuer befreit, sofern es sich um
Heilbehandlungen handelt.

Eine (Teil-)Erstattung durch private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen ist
möglich, jedoch nicht garantiert.

Die Verantwortung für die Einreichung und Erstattung liegt bei der Klientin/dem Klienten.

9. Kostenübernahme

Die Klientin/der Klient bleibt unabhängig von einer Erstattung durch Dritte zur vollständigen
Begleichung des Honorars verpflichtet.

Dies gilt auch für:

– nicht erstattete Leistungen
– Differenzen zwischen Rechnung und Erstattung
– nicht bewilligte Sitzungen

10. Datenschutz und Schweigepflicht

Alle im Rahmen der Behandlung erhobenen Daten unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht.

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß Datenschutz-Grundverordnung
(DSGVO) und Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).

Eine Weitergabe an Dritte erfolgt ausschließlich:

– mit ausdrücklicher Einwilligung oder
– aufgrund gesetzlicher Verpflichtung

11. Haftung

Die Haftung der Praxis ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt.

Für Schäden, die durch unvollständige oder unrichtige Angaben der Klientin/des Klienten
entstehen, wird keine Haftung übernommen.

Die Teilnahme an der Behandlung erfolgt eigenverantwortlich.

12. Abgrenzung

Die Tätigkeit erfolgt im Rahmen der Heilpraktikertätigkeit und ist von der Ausübung der
Heilkunde durch Ärztinnen/Ärzte sowie approbierte Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten
abzugrenzen.

Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit wird – sofern sinnvoll – empfohlen.

13. Widerrufsrecht bei Online-Buchung

Bei Buchungen über Fernkommunikationsmittel besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht von
14 Tagen.

Die Klientin/der Klient stimmt ausdrücklich zu, dass die Behandlung vor Ablauf dieser Frist
beginnen kann.

Das Widerrufsrecht erlischt bei vollständiger Vertragserfüllung (§ 356 Abs. 4 BGB).

14. Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen
Regelungen unberührt.

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.